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Sprachreise nach Cambridge 8D

26. September 2006 - 05. Oktober 2006

Wenn eine eine Reise tut...oder zwei...mit ganz vielen...
... 8D Cambridge 2006

Die zwei, die dieses Abenteuer auf sich nahmen, waren wir, die Kolleginnen Ladislav und Meller.

Die ganz vielen, das waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8D.
Es war ein Wagnis, und zwar in mehrfacher Sicht:

 

  1. Die beiden Kolleginnen hatten keine gemeinsamen Reiseerfahrungen.
  2. Kollegin Meller hatte gar keine Auslandreiseerfahrung mit Schulklassen
  3. Kollegin Ladislav war zwar schon oft mit Schulklassen verreist, musste bis jetzt aber keine Sprachreise organisieren.


Frei nach dem Motto "Frisch gewagt ist halb gewonnen" haben wir uns trotzdem getraut.

 

Da unsere werten Leserinnen und Leser wohl aus eigener Erfahrung wissen, wie eine durchschnittliche Sprachreise abläuft, wollen wir mit Hilfe unserer Schülerinnen ein paar persönliche Eindrücke vermitteln:

Unser primäres Fortbewegungsmittel war das Fahrrad. Leider waren wir es nicht gewöhnt, was auch Anna J. nicht unerwähnt lässt: „First of all I want to say the probably most important things for the girls: Take a little pillow with you! The cycling will hurt your butt a lot in the first few days." Auch Stevie spricht uns allen aus der Seele: „I liked it a lot. The only thing I didn't really like was the bikes! I think I will never ride on a bike again!"
Umso stolzer waren wir, als wir am Ende der Woche quasi Fahrrad-Profis und noch dazu ExpertInnen im Linksverkehr waren!

Die Stadt hat die meisten von uns in ihren Bann gezogen, sie ist ja auch wirklich etwas Besonderes. Pia meint dazu: „In my opinion Cambridge is a very beautiful city. There are those small red brick houses everywhere; you can find cute little shops and bakeries on every corner, it's comparatively quite and calm. The universities are marvellous buildings and people are also quite nice there. If I was a genius I would go there and start to study immediately."
Übrigens - Cambridge kann nicht nur mit dem Fahrrad erkundet werden, auch auf dem Wasser waren wir sportlich unterwegs.

 

Anna J.: „...was the punting around the little river, because first of all you can do it on your own and you can see the beautiful colleges from the back, which is very impressive, because there you can see the great meadows as you see them on postcards."
Um ein bisschen College-Luft schnuppern zu können, beschlossen wir, an einem so genannten „Even Song" teilzunehmen.
Anna J.: „There was one thing, which was very impressive, it was called Even Song. It was some kind of a mass in the King's College where boys from the age of six sang some songs. You should take a lot of pictures."

 

Der Mensch lebt nicht von Weißbrot allein...
...beziehungsweise nicht von englischem.

Das ist nicht nur unsere Meinung, auch Pia kann sich uns anschließen: „...but keep in mind they don't have dark bread there and somehow can't cope with spices." Einflüsse von außen müssen nicht gezwungermaßen schlechte sein: Conny kann das bestätigen: „If you have luck your host family isn't that much into British cooking or takes regard of your eating habits or like me...my host mother wasn't from England. She was born in Mexico, that's why the food was good."

Und nun noch ein ganz persönlicher Blick in das Alltagsleben einer Gastfamilie:
Jenny: „Our "Mum" was about sixty years old, she was very nice, but very British. They had a little dog called Jasper, 14 years old. My schoolmate and me we were very afraid, that he could die every second."

Nicht unerwähnt lassen möchten wir unseren lieben schottischen Sprachlehrer, unter dessen Anleitung die Schülerinnen und Schüler nicht nur Land und Leute, sondern auch die Sprache besser kennen lernten.

 

Unsere Ausflüge nach London und Stratford-upon-Avon, haben wir auch sehr genossen.

Alles in allem, haben wir eine harmonische, interessante und vor allem pannenfreie Zeit miteinander verbracht. Und wir glauben, dass es allen gefallen hat!
Franziska bringt es auf den Punkt: „Even the people who first didn't want to go there really enjoyed it."

Martina Ladislav & Claudia Meller