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05. November 2008


Da Capo Al Fine

– ein Stück der 8D mit Musik, Film, Tanz und Schauspiel

inspiriert durch das Originalwerk von René Staar „Just an accident“

 

Sa, 15.11.2008 , 14.30 Uhr

Musikverein, Brahmssaal

 

Eintritt frei, Zählkarten in der Hegelgasse 12, 1010 Wien;

im Kartenbüro der Wiener Philharmoniker - Kärntner Ring 12, 1010 Wien,Mo-Fr 9-17 Uhr; oder direkt vor dem Konzert.

Was passiert, wenn man eine Gruppe Jugendlicher mit einem Projekt konfrontiert, das in dieser Form und Größe für die meisten von ihnen neu ist?

Die 8D.Klasse des BORG Hegelgasse 12 hat sich dieser Herausforderung gestellt und sich auf lange, aber professionelle und auch lustige Proben eingelassen. Das Ergebnis, das den Namen „ Da Capo al Fine“ trägt, und die Todesfälle mehrerer bekannter Künstler in Form von Video, Tanz, Gesang und Schauspiel darstellt, ist für jegliche Altersklasse geeignet und mit Sicherheit einen Ausflug in den Wiener Musikverein wert!

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Musiker der Wiener Philharmoniker und des Staatsopernorchesters:

René Staar - Komponist und Violine, Stefan Neubauer - Klarinette, Oliver Madas – Schlagwerk passwort:klassik Team: Hanne Muthspiel-Payer, Bettina Büttner-Krammer, Christine Ajayi Lehrerteam: Prof. Franz Oberthaler, Prof. Margit Schönbauer, Prof. Waltraud Zechmeister Unterstützt vom Verein der Freunde der Wiener Philharmoniker!


Probenberichte von Schülern:

Außendreharbeiten der Gruppe „ Mama Cass“:

Zuvor wurde noch das Lehrerzimmer auf den Kopf gestellt um den Tod von Mama Cass darzustellen. So mancher Lehrer staunte nicht schlecht als sie ihr, normalerweise wirklich ordentliches, Konferenzzimmer in dieser Verfassung sahen! Zigarettenkippen am ganzen Tisch verstreut, verschütteter Kaffee, jede Menge leere Alkoholflaschen und mitten am Boden eine tote Frau, die an einer Wurstsemmel erstickt sein soll…

Danach folgten Außendreharbeiten. Düstere und traurige Szenen waren das Ziel und daher ging es ab zum Wiener Zentralfriedhof. Die fünf Darsteller, komplett schwarz gekleidet mit Rosen und Kerzen in der Hand lenkten, ungewollt, die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Noch stärker wurde das sichtbar, als die gesamte Kameraausrüstung ausgepackt und am Zentraffriedhof aufgestellt wurde!

Nach eineinhalb Stunden fielen die befreienden Worte: „ Danke, wir haben’s!“ Mit tiefgefrorenen Zehen ging es zurück zur Schule, wo die Proben sofort weitergeführt wurden.


Donnerstag 23.10.2008

Haben einige vereinzelt, schon über den ganzen Tag verstreut geprobt, beginnen nun auch die Proben für die unter uns, die bis zu diesem Zeitpunkt in der Klasse gesessen sind und dem Unterricht, wie immer, brav gelauscht haben!

7.Stunde – Treffpunkt : Klasse …so hieß es, als die meisten von uns, in der sechsten Stunde noch kurz auf Mittagspause gingen um für kurze Zeit, Zeit für sich zu haben.

Mit Ausnahme von einer Gruppe, trafen sich, wie ausgemacht alle mit Fr. Prof. Schönbauer in der Klasse. Die oben genannte Ausnahme hatte nämlich für den heutigen Tag Filmaufnahmen in der Wohnung von Christine A. …nun, eigentlich nur in deren Badewanne… Christine leitet bei uns die Kameraaufnahmen im Namen vom Musikverein Wien und ist mit Herz und Seele dabei! ( Warum sonst sollte sie uns ihre Badewanne zu Verfügung stellen?)

Während sich in der Schule jede Gruppe einen anderen Raum zum Proben sucht und dort an Songtexten, Stimme, Choreographien und Drehvorbereitungen abreitet, liegt bei Christine jemand in der Badewanne und es wird gerätselt, wie man sie am wahrheitsgetreusten sterben lassen kann.

Das Unglück soll an den Tot von Jim Morrison erinnern, der auf Grund einer Überdosis an Drogen und Alkohol in seiner Badewanne ertrank.

Szenen werden wieder und wieder gedreht , ständiger Perspektivenwechsel ist angesagt. Nach zweieinhalb Stunden war das Ergebnis perfekt.......Abgesehen von der toten Frau in der Wanne…

Manuel Celeda 8D